internet glossar

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Daemon Der Begriff 'Disk And Execution Monitor' wird meist synonym mit dem Wort 'Demon', dt.: Dämon, verwendet. Daemons laufen in Computersystemen ständig im Hintergrund und werden bei bestimmten Ereignissen aktiv, ohne eigens vom Benutzer aufgerufen zu werden. Beispielsweise versorgt der HTTP-Daemon eines Web-Server die Clients mit den angeforderten Web-Seiten, andere solcher Dienstprogramme (engl.: utility program) verwalten Dateien oder beschaffen und koordinieren Informationen.
DAU Dümmster anzunehmender User
DCOM 'Distributed Component Object Model', gilt als Erweiterung von COM und ermöglicht den netzwerkweiten Zugriff auf OLE-Objekte. Vom Prinzip her ist es damit mit CORBA zu vergleichen.
DDNS 'Dynamic Domain Name Service', vergibt zusätzlich zur IP-Adresse (DHCP) auch dynamisch einen Domain-Namen innerhalb eines TCP/IP-Netzes.
DE-NIC Deutsches Network Information Center mit Sitz in Karlsruhe; unter anderem für die Vergabe von Domains mit der Endung.de zuständig. (http://www.nic.de)
Denial-of-Service Ein Internet-Server wird absichtlich außer Gefecht gesetzt, indem er mit Anfragen überlastet wird. Dieses Vorgehen kann die Dienste von ganzen Netzwerken lahmlegen.
DFS (Distributed File System); Dienstprogramm von Windows NT 4.0; Mit Hilfe des DFS-Verzeichnisbaums können Benutzer im Netzwerk Daten suchen und auf sie zugreifen, ohne darauf achten zu müssen, auf welchem Server die Daten sich befinden.
DFÜ 'Daten-Fernübertragung' und Bezeichnung für das Übertragen von Daten über große Entfernungen, beispielsweise für ein Modem.
DHCP 'Dynamic Host Configuration Protocol', weist einem Client im TCP/IP-Netz dynamisch eine IP-Adresse zu.
DNS-Server 'Domain-Name-Server' Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster 123.123.123.123. besteht. Damit sich Internet-Anwender, die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im WWW gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken müssen, sind vielen IP-Adressen auch alphanummerische Bezeichnungen, wie etwa www.cybsys.de zugeordnet.
Domain siehe Domain-Namen.
DOS 1. Betriebssystem für IBM-Compatible PCs. 2. Denial-of-Service Attacke
Download 'Herunterladen' einer Datei von einem WWW- oder FTP-Server.
drag & drop Diese Funktion von Windows ermöglicht das Markieren und Verschieben verschiedener Objekte über die Maus, z.B. bei Textprogrammen von Textteilen oder bei Dateimanagern von Dateien.
DSL (Digital Subscriber Line); DSL ist ein digitaler Hochgeschwindigkeits-Zugang ins Internet, der ganz normale Kupferleitungen verwendet. Theoretisch sind Übertragungsraten von bis zu 8,4 Megabit pro Sekunde möglich (das ist die 132-fache Geschwindkigkeit eines ISDN-Zugangs. Um die Technik nutzen zu können, ist allerdings ein DSL-Modem und ein Splitter erforderlich. Das Modem empfängt die Daten und der Splitter trennt Sprache und Daten voneinander. Die gängigste Variante sind die ADSL Zugänge. Das 'A' steht für asymmetrisch, denn die Bandbreiten zum Versenden ('Upstream') von Daten sind deutlich kleiner als die zum Herunterladen ('Downstream').